Mai
KW 19–21
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 42 von 100, Wetter-Komfort um 54.
- Andrang
- 41–43
- Komfort
- 51–58
Deutschland · Allgäu
Der südöstlichste Teil Schwabens geht fließend in seine Nachbarlandschaften über; der höchste Gipfel der Allgäuer Alpen, der Große Krottenkopf, liegt bereits jenseits der Grenze in Tirol. Schon um 15 vor Christus entstand hier mit Cambodunum eine römische Marktsiedlung, die zur Garnisonsstadt wurde.
Vollste Woche
KW 32 · 525.594 Übernachtungen
Ruhigste Wochen
KW 45–47 · gemessen am eigenen Jahresverlauf, nicht an anderen Regionen
Sweet Spot
KW 19–21 · am leersten, solange das Wetter mitspielt
Wärmster Monat
Juli · rund 115 mm Niederschlag im Monat
Das Allgäu ist der südöstlichste Teil Schwabens am Nordrand der Alpen und lässt sich geografisch nicht streng eingrenzen. Höchster deutscher Gipfel der Allgäuer Alpen ist die Hochfrottspitze mit 2 649 Metern auf der deutsch-österreichischen Grenze, während der höchste Berg der Allgäuer Alpen insgesamt, der Große Krottenkopf, bereits in Tirol liegt. Das Kleinwalsertal ist mit dem Auto nur von Deutschland aus erreichbar, gehört aber zu Vorarlberg. Schon um 15 vor Christus unterwarfen die Römer das Gebiet und gründeten bei Kempten die Marktsiedlung Cambodunum; 1525 formulierten Bauern in Memmingen die Zwölf Artikel, die als erste Niederschrift von Menschenrechten in Europa gelten.
Klick auf eine Woche. Rechts steht, warum sie voll oder leer ist.
Wetter-Komfort ist ein absoluter Maßstab (0 = unangenehm, 100 = ideal) und die zweite Achse neben dem season-relativen Andrang.
Warum diese Woche?
+4 % gegenüber dem Jahresnormal der Region.
v1: Crowd-Score aus der Eurostat-Basisschicht (Übernachtungen), moduliert vom Schulferien-Druck der Quellmärkte, region-spezifisch gewichtet mit dem Quellland-Mix. Season-relativ zur Region. Event-Schichten folgen.
Vorbefüllt mit dem nächsten Termin von KW 19.
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Fotos: Johny Goerend · reisetopia · Dino Reichmuth auf Unsplash
Der Jahresverlauf als Tabelle zum Nachlesen und Zitieren: Andrang für jeden Monat, dazu Wetter-Komfort und Temperatur aus den Klimanormalen.
| Monat | Andrang0–100, season-relativ | Wetter-Komfort0–100, Profil „mild“ | Ø Temperatur |
|---|---|---|---|
| Januar | 9 | 11 | 1 °C |
| Februar | 21 | 15 | 3 °C |
| März | 14 | 25 | 6 °C |
| April | 26 | 42 | 10 °C |
| Mai | 42 | 55 | 14 °C |
| Juni | 58 | 69 | 20 °C |
| Juli | 79 | 72 | 21 °C |
| August | 88 | 72 | 20 °C |
| September | 58 | 65 | 16 °C |
| Oktober | 48 | 48 | 11 °C |
| November | 5 | 22 | 5 °C |
| Dezember | 11 | 12 | 2 °C |
Der Andrang ist season-relativ: 100 ist das Jahreshoch von Allgäu selbst, nicht das vollste Reisegebiet Europas. Die Werte sagen, wann es hier ruhig ist – nicht, wo es ruhiger ist als anderswo.
Wetter-Komfort 0–100 aus den Klimanormalen im Profil „mild“ – dasselbe Profil wie die Empfehlung oben, nicht die Auswahl im Kalender. Ein „–“ heißt: für diesen Monat fehlen die Daten.
Index 2.0 · Stand 25.08.2026
Drei Fenster aus dem Modell: erst zählt, ob das Wetter zur Region passt, dann, wie voll es ist.
KW 19–21
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 42 von 100, Wetter-Komfort um 54.
KW 39–41
Zweite Wahl, ebenfalls mit brauchbarem Wetter: Andrang um 48, Wetter-Komfort um 56.
KW 31–33
Hochbetrieb der Region: Andrang um 96 von 100. Nur, wenn der Termin es vorgibt.
Wie voll die Unterkünfte hier sind, gemessen an Europa – auf der einzigen Größe, mit der sich zwei Reisegebiete vergleichen lassen.
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Am weitesten vom Median entfernt: Oktober, mit dem 1,8-Fachen. Am nächsten am Median: November, mit dem 1,2-Fachen.
Mittel über 12 Monate, gewichtet nach ihren Wochen. Diese Auslastung vergleicht Reisegebiete miteinander. Der Andrang in der Tabelle oben vergleicht Allgäu mit sich selbst. Beide Größen werden nicht miteinander verrechnet.
Mittlere Temperatur mit Tag-/Nacht-Spanne und Niederschlag über die zwölf Monate.
| Monat | Ø Temperatur (°C) | Tag Ø (°C) | Nacht Ø (°C) | Niederschlag (mm) |
|---|---|---|---|---|
| Jan | 0 | 1 | -1 | 92 |
| Feb | 2 | 3 | 1 | 67 |
| Mär | 4 | 6 | 2 | 69 |
| Apr | 8 | 10 | 6 | 75 |
| Mai | 12 | 14 | 10 | 133 |
| Jun | 18 | 20 | 16 | 123 |
| Jul | 19 | 21 | 17 | 115 |
| Aug | 19 | 20 | 17 | 131 |
| Sep | 14 | 16 | 13 | 94 |
| Okt | 10 | 11 | 9 | 77 |
| Nov | 4 | 5 | 3 | 76 |
| Dez | 1 | 2 | 1 | 82 |
Das Band zeigt die mittlere Tages- bis Nachttemperatur. Niederschlag als Monatssumme (mm). Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
Wie viel Sonne ein Tag typischerweise bringt, Monat für Monat, angegeben in Stunden praller Mittagssonne.
| Monat | ≈ h pralle Mittagssonne je Tag |
|---|---|
| Jan | 1,1 |
| Feb | 2,0 |
| Mär | 3,4 |
| Apr | 4,8 |
| Mai | 5,3 |
| Jun | 5,9 |
| Jul | 5,6 |
| Aug | 4,9 |
| Sep | 3,7 |
| Okt | 2,2 |
| Nov | 1,3 |
| Dez | 0,9 |
Grundlage: mittlere tägliche Globalstrahlung in kWh/m²/Tag; 1 kWh/m² entspricht etwa einer Stunde praller Mittagssonne (1000 W/m²). Nicht dasselbe wie gemessene Sonnenscheindauer. Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
Zielflughäfen von Allgäu und alle europäischen Abflughäfen mit einer Direktverbindung dorthin.
Wähl einen Zielflughafen, um die direkten Abflughäfen zu sehen.
„Direkt erreichbar“ bedeutet: Laut unseren Quellen besteht eine Direktverbindung. Wir zeigen keinen tagesaktuellen Flugplan. Verfügbarkeit und Flugtage können je nach Saison und Airline variieren.
Kartierte Skigebiete der Region mit Pistenkilometern, Liften und Höhenlage, dazu das langjährige Schnee-Mittel aus unseren Klimadaten.
Im langjährigen Mittel liegt im Januar am meisten Schnee: 19 cm Schneehöhe im Gebietsmittel. In 3 Monaten des Jahres erreicht das Gebietsmittel mindestens 10 cm Schneehöhe.
| Skigebiet | Pisten | Lifte | Höhe |
|---|---|---|---|
| Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand | 31,7 km | 13 | 918–1.965 m1.048 m Höhenunterschied |
| Hindelang Oberjoch | 22,16 km | 5 | 1.128–1.556 m429 m Höhenunterschied |
| Hinterstaufen | 17,55 km | 8 | 744–1.183 m439 m Höhenunterschied |
| Skiarena Steibis | 16,28 km | 14 | 870–1.354 m484 m Höhenunterschied |
| Ofterschwang/Gunzesried | 14,67 km | 7 | 880–1.403 m524 m Höhenunterschied |
| Skigebiet Nebelhorn | 11,6 km | 9 | 823–2.213 m1.390 m Höhenunterschied |
| Skigebiet Söllereck | 11,4 km | 11 | 955–1.445 m490 m Höhenunterschied |
| Hörnerbahn Bolsterlang | 9,74 km | 6 | 886–1.662 m777 m Höhenunterschied |
| Grasgehren | 9,24 km | 4 | 1.436–1.674 m239 m Höhenunterschied |
| Adelharz- und Breitensteinlifte (Kranzegg am Grünten) | 7,65 km | 4 | 974–1.315 m341 m Höhenunterschied |
| Nesselwang - Alpspitzbahnen | 7,46 km | 7 | 907–1.468 m561 m Höhenunterschied |
| Buron | 5,62 km | 2 | 895–1.434 m539 m Höhenunterschied |
| Buchenberg | 5,2 km | 1 | 807–1.143 m337 m Höhenunterschied |
| Tegelbergbahn | 4,6 km | 2 | 821–1.716 m895 m Höhenunterschied |
| Skizentrum Pfronten | 4,43 km | 6 | 862–1.264 m402 m Höhenunterschied |
| Spieserlifte | 4,21 km | 2 | 1.068–1.374 m307 m Höhenunterschied |
| Thaler Höhe | 4,15 km | 4 | 923–1.163 m240 m Höhenunterschied |
| Steibis - Hochgratbahn | 4,11 km | 1 | 860–1.704 m844 m Höhenunterschied |
| Sonnenhanglifte | 2,9 km | 2 | 1.043–1.145 m102 m Höhenunterschied |
| Schwarzenlifte Eschach | 2,81 km | 13 | 1.005–1.067 m62 m Höhenunterschied |
| Iberg | 2,74 km | 2 | 743–951 m208 m Höhenunterschied |
| Gohrersberg – Kreuzthal | 2,72 km | 1 | 809–946 m137 m Höhenunterschied |
| Oberwilhams | 2,68 km | 3 | 879–1.025 m147 m Höhenunterschied |
| Oberberglifte Simmerberg | 1,98 km | 2 | 763–868 m106 m Höhenunterschied |
| Scheidegg | 1,58 km | 2 | 825–936 m111 m Höhenunterschied |
und 18 weitere Gebiete in der Region
Pisten-, Lift- und Höhenangaben stammen aus der offenen Kartierung und sind je Gebiet unterschiedlich vollständig. „Keine Angabe“ heißt nicht kartiert, nicht „nicht vorhanden“. Öffnungszeiten und Saison sind nicht enthalten. Die Schneewerte sind langjährige Mittel der gesamten Region, keine Schneehöhe am Berg und keine Prognose.
Das Allgäu ist der südöstlichste Teil Schwabens am Nordrand der Alpen; es lässt sich geografisch nicht streng eingrenzen und geht fließend in benachbarte Landschaften über. Sein Kern besteht aus den bayerischen Landkreisen Oberallgäu und dem südlichen Teil des Landkreises Ostallgäu; das Westallgäu setzt sich aus Teilen des Landkreises Lindau und des baden-württembergischen Landkreises Ravensburg zusammen. Touristisch gliedert es sich in vier Teilregionen: Oberallgäu um Kempten, Ostallgäu zwischen Kaufbeuren und Füssen, Westallgäu mit Wangen, Isny und Leutkirch sowie der südlichste Bereich des Landkreises Unterallgäu um Bad Grönenbach. Der Name geht vermutlich auf althochdeutsch alb (Berg, Bergwiese) und mittelhochdeutsch göu (Gau, Landschaft) zurück; die latinisierte Form lautet Allgovia beziehungsweise Algovia. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 817 in einer St. Gallener Urkunde als Albigauge, zusammen mit dem Ort Zell.
Der insgesamt höchste Berg der Allgäuer Alpen ist der Große Krottenkopf mit rund 2 656 bis 2 657 Metern; er liegt bereits in Tirol. Zweithöchster Gipfel ist das Hohe Licht mit 2 652 Metern, ebenfalls in Tirol; dritthöchster ist die Hochfrottspitze mit 2 649 Metern auf der deutsch-österreichischen Grenze, zugleich der höchste deutsche Gipfel der Allgäuer Alpen und Schwabens. Vierthöchster Berg ist die Mädelegabel; sie bildet zusammen mit der Trettachspitze und der Hochfrottspitze das sogenannte Dreigestirn am Allgäuer Hauptkamm. Höfats und Schneck gelten aufgrund ihrer Geologie als einzigartig in den Ostalpen.
Das Haldenwanger Eck nahe dem Biberkopf markiert den südlichsten Punkt Deutschlands. Das Nebelhorn ist über eine Seilbahn bis auf 2 224 Meter erschlossen und bietet ein Panorama über mehr als 400 Gipfel. Das Kleinwalsertal ist mit dem Auto nur von Deutschland aus erreichbar, gehört aber zum österreichischen Bundesland Vorarlberg. Das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen beschränkt sich auf den bayerischen Teil; das im Osten angrenzende, kleinere Naturschutzgebiet Vilsalpsee gehört zu Tirol.
Die Allgäuer Alpen entstanden vor rund 200 Millionen Jahren durch plattentektonische Auffaltung, bei der Meeresboden des Urmeeres Tethys nach oben gedrückt wurde; ihre Gesteine sind überwiegend Sedimentgesteine aus dem Erdmittelalter. Das Alpenvorland zwischen Lech und Bodensee wurde von der Würmeiszeit vor 20 000 Jahren geprägt; die Moränenwälle des Lechgletschers reichen bis in die Gegend von Kaufbeuren, die des Illergletschers bis zur Linie Legau-Bad Grönenbach-Obergünzburg, die des Rheingletschers bis in die Gegend von Leutkirch. Das Arrisrieder Moos bei Kißlegg ist ein Hochmoorrest von beachtlicher Größe; im Westallgäu prägen zudem Tobel genannte Schluchten die Landschaft, etwa der Eistobel bei Isny.
Durch das Allgäu verläuft die europäische Hauptwasserscheide: Iller, Lech und dessen Nebenfluss Wertach entwässern über die Donau zum Schwarzen Meer, während Obere und Untere Argen sowie die Leiblach mit ihrem Nebenbach Rickenbach in den Bodensee münden. Der Rickenbach bildet die Scheidegger Wasserfälle. Großer Alpsee bei Immenstadt und Hopfensee im Ostallgäu zählen zu den größeren natürlichen Seen; Forggensee, Rottachsee und Grüntensee sind künstlich angelegt, der Forggensee durch Aufstauen des Lech.
Um 15 vor Christus unterwarfen die römischen Feldherrn Drusus und Tiberius im Rahmen der Augusteischen Alpenfeldzüge das Gebiet; bei Kempten entstand die römische Marktsiedlung Cambodunum, die zur Garnisonsstadt der Provinz Rätien wurde und im Jahr 18 nach Christus vom griechischen Geografen Strabon erwähnt wurde. 233 durchbrachen die Alemannen und Sueben erstmals den Limes und zerstörten Cambodunum; 488 verließen die letzten römischen Truppen auf Befehl Odoakers die Region. 752 wurde das Kloster Kempten unter Abt Audogar gegründet und ab 773 von Hildegard und Karl dem Großen gefördert; 764 entstand das Benediktinerkloster Ottobeuren.
1525 brach im Kemptener Gebiet der Bauernkrieg aus; die in Memmingen formulierten Zwölf Artikel gelten als erste Niederschrift von Menschenrechten in Europa. Der Bau von Schloss Neuschwanstein begann 1869; ab etwa 1877 kamen mit den ersten Sommerfrischlern die Anfänge des Tourismus ins Allgäu. Von 1943 bis 1945 bestanden mehrere Außenlager des KZ Dachau im Allgäu, darunter in Kempten und Durach mit bis zu 1 500 Häftlingen sowie im Lager Riederloh II bei Kaufbeuren mit 1 300 Häftlingen.
Allgäuer Kässpatzen werden im Originalrezept mit dem Weißlackerkäse zubereitet; dieser Weißlacker, auch Bierkäse genannt, gilt als der erste patentierte Käse der Welt, eine Erfindung von Allgäuer Sennern aus dem Jahr 1874. Weitere Spezialitäten sind die Allgäuer Krautkrapfen, eine Nudelteigtasche mit Sauerkraut-Speck-Füllung, und der Allgäuer Brennter aus Kartoffeln, Mehl, Zwiebeln und Bergkäse. Am Funkensonntag, dem ersten Sonntag nach Fasching, werden im ganzen Allgäu auf Hügeln und Bergen aufgeschichtete Scheiterhaufen mit einer Strohpuppe, der Funkenhexe, abgebrannt; das Brauchtum wird bis in die Keltenzeit zurückgeführt, ohne dass die Herkunft belegbar ist.
Kurze Antworten zu Reisezeit, Wetter und Anreise, alle aus den Daten dieser Seite.
Der Crowd-Report nennt die leersten Wochen der kommenden Monate – für alle Reisegebiete, nicht nur für dieses. Kostenlos, jederzeit abmeldbar.
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Datenquellen: Direktverbindungen aus Wikipedia („Airlines and destinations“, Lizenz CC BY-SA 4.0, von uns aggregiert und bearbeitet), abgeglichen mit Eurostat, Destatis und der UK Civil Aviation Authority; Flughafendaten von OurAirports (Public Domain). Die daraus abgeleiteten Verbindungsdaten stehen unter CC BY-SA 4.0.
Datenstand: September 2026
Datenquellen: Skigebiete aus OpenSkiMap auf Basis von OpenStreetMap, lizenziert unter ODbL 1.0; Schneehöhen aus ERA5-Land (Copernicus Climate Change Service).