April
KW 15–17
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 10 von 100, Wetter-Komfort um 71.
- Andrang
- 9–10
- Komfort
- 66–75
Griechenland · Chalkidiki
Kassandra, Sithonia und Athos ragen als drei Landzungen ins Meer, die östliche davon eine autonome Mönchsrepublik mit dem 2 033 Meter hohen Berg Athos. Im Hinterland lagen in der Höhle von Petralona rund 200 000 Jahre alte Überreste des Homo heidelbergensis.
Vollste Woche
KW 32 · 985.538 Übernachtungen
Ruhigste Wochen
KW 2–4 · gemessen am eigenen Jahresverlauf, nicht an anderen Regionen
Sweet Spot
KW 15–17 · am leersten, solange das Wetter mitspielt
Wärmster Monat
Juli · rund 27 mm Niederschlag im Monat
Die Chalkidiki liegt südöstlich von Thessaloniki und ragt mit drei fingerartigen Landzungen ins Ägäische Meer: Kassandra im Westen, Sithonia in der Mitte, Athos im Osten. Auf Athos, einer autonomen Mönchsrepublik, erhebt sich mit 2 033 Metern die höchste Erhebung der Halbinsel; betreten darf sie nur, wer als Pilger kommt. In der Höhle von Petralona lagen rund 200 000 Jahre alte Überreste des Homo heidelbergensis, und den Namen der Landschaft prägten Siedler, die seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. von Euböa und Andros unter Führung von Chalkis herüberkamen. Stageira an der Nordostküste ist der Geburtsort des Aristoteles; 348 v. Chr. zerschlug Philipp II. von Makedonien den Chalkidischen Bund.
Klick auf eine Woche. Rechts steht, warum sie voll oder leer ist.
Wetter-Komfort ist ein absoluter Maßstab (0 = unangenehm, 100 = ideal) und die zweite Achse neben dem season-relativen Andrang.
Warum diese Woche?
-60 % gegenüber dem Jahresnormal der Region.
v1: Crowd-Score aus der Eurostat-Basisschicht (Übernachtungen), moduliert vom Schulferien-Druck der Quellmärkte, region-spezifisch gewichtet mit dem Quellland-Mix. Season-relativ zur Region. Event-Schichten folgen.
Vorbefüllt mit dem nächsten Termin von KW 15.
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Fotos: Johny Goerend · reisetopia · Dino Reichmuth auf Unsplash
Der Jahresverlauf als Tabelle zum Nachlesen und Zitieren: Andrang für jeden Monat, dazu Wetter-Komfort und Temperatur aus den Klimanormalen.
| Monat | Andrang0–100, season-relativ | Wetter-Komfort0–100, Profil „mild“ | Ø Temperatur |
|---|---|---|---|
| Januar | 1 | 24 | 5 °C |
| Februar | 1 | 33 | 8 °C |
| März | 2 | 46 | 10 °C |
| April | 9 | 68 | 14 °C |
| Mai | 26 | 82 | 19 °C |
| Juni | 58 | 80 | 25 °C |
| Juli | 88 | 77 | 27 °C |
| August | 96 | 79 | 27 °C |
| September | 57 | 90 | 22 °C |
| Oktober | 17 | 81 | 17 °C |
| November | 4 | 53 | 12 °C |
| Dezember | 4 | 31 | 7 °C |
Der Andrang ist season-relativ: 100 ist das Jahreshoch von Chalkidiki selbst, nicht das vollste Reisegebiet Europas. Die Werte sagen, wann es hier ruhig ist – nicht, wo es ruhiger ist als anderswo.
Wetter-Komfort 0–100 aus den Klimanormalen im Profil „mild“ – dasselbe Profil wie die Empfehlung oben, nicht die Auswahl im Kalender. Ein „–“ heißt: für diesen Monat fehlen die Daten.
Index 2.0 · Stand 25.08.2026
Drei Fenster aus dem Modell: erst zählt, ob das Wetter zur Region passt, dann, wie voll es ist.
KW 15–17
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 10 von 100, Wetter-Komfort um 71.
KW 42–44
Zweite Wahl, ebenfalls mit brauchbarem Wetter: Andrang um 14, Wetter-Komfort um 73.
KW 31–33
Hochbetrieb der Region: Andrang um 99 von 100. Nur, wenn der Termin es vorgibt.
Wie voll die Unterkünfte hier sind, gemessen an Europa – auf der einzigen Größe, mit der sich zwei Reisegebiete vergleichen lassen.
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Am weitesten vom Median entfernt: Februar, mit dem 0,3-Fachen. Am nächsten am Median: Mai, mit dem 1,0-Fachen.
Mittel über 12 Monate, gewichtet nach ihren Wochen. Diese Auslastung vergleicht Reisegebiete miteinander. Der Andrang in der Tabelle oben vergleicht Chalkidiki mit sich selbst. Beide Größen werden nicht miteinander verrechnet.
Mittlere Temperatur mit Tag-/Nacht-Spanne und Niederschlag über die zwölf Monate.
| Monat | Ø Temperatur (°C) | Tag Ø (°C) | Nacht Ø (°C) | Niederschlag (mm) |
|---|---|---|---|---|
| Jan | 4 | 5 | 3 | 58 |
| Feb | 7 | 8 | 6 | 36 |
| Mär | 10 | 10 | 9 | 72 |
| Apr | 14 | 14 | 13 | 45 |
| Mai | 18 | 19 | 17 | 61 |
| Jun | 24 | 25 | 23 | 44 |
| Jul | 27 | 27 | 26 | 27 |
| Aug | 26 | 27 | 25 | 28 |
| Sep | 22 | 22 | 21 | 25 |
| Okt | 16 | 17 | 15 | 48 |
| Nov | 11 | 12 | 11 | 69 |
| Dez | 6 | 7 | 6 | 73 |
Das Band zeigt die mittlere Tages- bis Nachttemperatur. Niederschlag als Monatssumme (mm). Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
Wie viel Sonne ein Tag typischerweise bringt, Monat für Monat, angegeben in Stunden praller Mittagssonne.
| Monat | ≈ h pralle Mittagssonne je Tag |
|---|---|
| Jan | 2,0 |
| Feb | 2,7 |
| Mär | 4,1 |
| Apr | 5,5 |
| Mai | 6,2 |
| Jun | 6,9 |
| Jul | 7,0 |
| Aug | 6,2 |
| Sep | 4,7 |
| Okt | 3,2 |
| Nov | 2,0 |
| Dez | 1,7 |
Grundlage: mittlere tägliche Globalstrahlung in kWh/m²/Tag; 1 kWh/m² entspricht etwa einer Stunde praller Mittagssonne (1000 W/m²). Nicht dasselbe wie gemessene Sonnenscheindauer. Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
Zielflughäfen von Chalkidiki und alle europäischen Abflughäfen mit einer Direktverbindung dorthin.
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„Direkt erreichbar“ bedeutet: Laut unseren Quellen besteht eine Direktverbindung. Wir zeigen keinen tagesaktuellen Flugplan. Verfügbarkeit und Flugtage können je nach Saison und Airline variieren.
Kartierte Skigebiete der Region mit Pistenkilometern, Liften und Höhenlage, dazu das langjährige Schnee-Mittel aus unseren Klimadaten.
| Skigebiet | Pisten | Lifte | Höhe |
|---|---|---|---|
| Seli | 14,64 km | 10 | 1.500–1.849 m349 m Höhenunterschied |
| Elatohori | 10,9 km | 3 | 1.412–1.913 m500 m Höhenunterschied |
| Kaimaktsalan | 8,8 km | 6 | 2.019–2.470 m451 m Höhenunterschied |
| Χιονοδρομικό Κέντρο 3-5 Πηγάδια, 3-5 Pigadia | 8,71 km | 6 | 1.446–1.977 m531 m Höhenunterschied |
| Χιονοδρομικό Κέντρο Λαϊλιά, Lailias Ski Centre | 1,22 km | 3 | 1.592–1.827 m235 m Höhenunterschied |
Pisten-, Lift- und Höhenangaben stammen aus der offenen Kartierung und sind je Gebiet unterschiedlich vollständig. „Keine Angabe“ heißt nicht kartiert, nicht „nicht vorhanden“. Öffnungszeiten und Saison sind nicht enthalten. Die Schneewerte sind langjährige Mittel der gesamten Region, keine Schneehöhe am Berg und keine Prognose.
Die Chalkidiki ist eine Halbinsel auf dem griechischen Festland südöstlich von Thessaloniki, in der Verwaltungsregion Zentralmakedonien, mit 2 918 Quadratkilometern Fläche und 522 Kilometern Küstenlinie. Drei fingerartige Landzungen ragen von ihr ins Ägäische Meer: Kassandra im Westen, Sithonia in der Mitte und Athos im Osten; wegen dieser Form trägt sie auch den Beinamen Poseidons Dreizack. Verwaltungssitz des Regionalbezirks ist Polygyros in der Mitte der Halbinsel; Kassandra und Sithonia gehören zum Bezirk, Athos dagegen nicht.
Kassandra, in der Antike Pallene oder Phlegra genannt, ist im Norden eben und landwirtschaftlich genutzt und wird nach Süden hügeliger, mit einer höchsten Erhebung von rund 400 Metern. Sithonia durchzieht von Nord nach Süd das Itamos-Gebirge mit dem 817 Meter hohen Itamos; an der Südwestspitze liegt der große Naturhafen Porto Koufo. Athos trägt an seiner Südspitze mit dem 2 033 Meter hohen Berg Athos die höchste Erhebung der Chalkidiki und ist eine autonome Mönchsrepublik, die in der Antike auch Akte hieß; betreten darf sie nur, wer als Pilger kommt, Frauen bleibt der Zutritt verwehrt.
Im Zentralland erhebt sich der Cholomondas mit 1 165 Metern als höchster Berg des Regionalbezirks, bewachsen mit einem mitteleuropäisch anmutenden Mischwald. Amouliani ist die einzige ständig bewohnte und zugleich größte Insel der Chalkidiki; am Nordrand der Halbinsel liegen die miteinander verbundenen Seen Volvi und Koronia. Magnesit ist der am meisten abgebaute Bodenschatz und wird im Tagebau bei Gerakini und Vavdos gefördert; daneben kommen Kupfer, Chrom, Mangan, Silber, Gold, Pyrit und Markasit vor. Angebaut werden Olivenöl, Baumwolle und verschiedene Honigsorten, und auch der Wein Agioritiko stammt von der Halbinsel.
In der Tropfsteinhöhle von Petralona im Westen fanden sich rund 200 000 Jahre alte Überreste des Homo heidelbergensis, dazu Aschereste eines rund eine Million Jahre alten Feuers. Der Name der Landschaft geht auf die Städte zurück, die Siedler von Euböa und Andros seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. unter Führung von Chalkis anlegten. Auf Kassandra lag Potidaia, die einzige dorische Kolonie der Halbinsel; 432 v. Chr. entwickelte sich um ihre Autonomie ein Konflikt zwischen Athen und Korinth beziehungsweise Sparta, der als Mitauslöser des Peloponnesischen Krieges gilt. Der Chalkidische Bund bestand seit rund 430 v. Chr.; 348 v. Chr. eroberte Philipp II. von Makedonien im Zweiten Olynthischen Krieg die Städte der Halbinsel, zerschlug den Bund und machte die Chalkidiki zum Teil des Makedonischen Königreichs.
Stageira an der Nordostküste, um 655 v. Chr. von Kolonisten aus Andros gegründet, ist der Geburtsort des Aristoteles; erhalten sind die frühklassische Stadtbefestigung, Gebäude der Agora, ein archaisches Heiligtum und die Wasserwerke der Stadt. Akanthos an der Ostküste entstand um die Mitte des 7. Jahrhunderts v. Chr., ebenfalls durch Kolonisten aus Andros, und zog sich fast 600 Meter über einen Bergrücken; zu sehen sind Teile der Stadtmauer und der Akropolis sowie ein Gräberfeld mit rund 9 000 Gräbern, das vom 7./6. Jahrhundert v. Chr. bis ins 17. Jahrhundert genutzt wurde. Olynthos, im 7. Jahrhundert v. Chr. auf zwei Hügeln zwischen Kassandra und Sithonia erbaut, zerstörte Philipp II. im Jahr 348 v. Chr. Im Zentralland stand ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. die Burg Neposi, deren Ruine 15 000 Quadratmeter misst und deren Mauern auf rund 1 000 Metern bis zu fünf Meter hoch erhalten sind; die Burg Rentina entstand ab dem 4. Jahrhundert n. Chr. auf einem Hügel und war nacheinander in byzantinischer, fränkischer, serbischer und osmanischer Hand.
146 v. Chr. kam die Chalkidiki mit der Eroberung Makedoniens unter römische Herrschaft und fiel bei der Reichsteilung an das spätere Byzantinische Reich. 1821 beteiligte sie sich am griechischen Unabhängigkeitskrieg, ohne die osmanische Herrschaft abschütteln zu können; das gelang erst 1913 im Zweiten Balkankrieg, wonach die Halbinsel Teil des griechischen Staates wurde. Von 1941 bis 1944 war die Halbinsel von deutschen Truppen besetzt. 2003 wurde in der Hotelanlage Porto Carras auf Sithonia bei einem EU-Gipfeltreffen der erste Entwurf einer europäischen Verfassung vorgestellt.
Kurze Antworten zu Reisezeit, Wetter und Anreise, alle aus den Daten dieser Seite.
Der Crowd-Report nennt die leersten Wochen der kommenden Monate – für alle Reisegebiete, nicht nur für dieses. Kostenlos, jederzeit abmeldbar.
Alle Herkunftsangaben dieser Seite, an einer Stelle gesammelt.
Datenquellen: Direktverbindungen aus Wikipedia („Airlines and destinations“, Lizenz CC BY-SA 4.0, von uns aggregiert und bearbeitet), abgeglichen mit Eurostat, Destatis und der UK Civil Aviation Authority; Flughafendaten von OurAirports (Public Domain). Die daraus abgeleiteten Verbindungsdaten stehen unter CC BY-SA 4.0.
Datenstand: September 2026
Datenquellen: Skigebiete aus OpenSkiMap auf Basis von OpenStreetMap, lizenziert unter ODbL 1.0; Schneehöhen aus ERA5-Land (Copernicus Climate Change Service).