Mai–Juni
KW 21–23
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 28 von 100, Wetter-Komfort um 40.
- Andrang
- 16–41
- Komfort
- 35–45
Schweiz · Graubünden
Am Pass Lunghin oberhalb von Maloja trennen sich die Einzugsgebiete von Nordsee, Mittelmeer und Schwarzem Meer. 1803 ging aus dem Freistaat der Drei Bünde der flächengrößte Kanton der Schweiz hervor.
Vollste Woche
KW 8 · 411.959 Übernachtungen
Ruhigste Wochen
KW 45–47 · gemessen am eigenen Jahresverlauf, nicht an anderen Regionen
Sweet Spot
KW 21–23 · am leersten, solange das Wetter mitspielt
Wärmster Monat
Juli · rund 208 mm Niederschlag im Monat
Graubünden ist mit rund 7 105 Quadratkilometern der flächengrößte Kanton der Schweiz und der einzige mit drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Höchste Erhebung ist der Piz Bernina mit 4 048,6 Metern; die Hälfte des Kantonsgebiets liegt oberhalb von 2 100 Metern. 1803 entstand der Kanton aus dem seit dem 15. Jahrhundert gebildeten Freistaat der Drei Bünde, die sich 1524 mit dem Bundsbrief eine gemeinsame Verfassung gaben. Am Pass Lunghin oberhalb von Maloja trennen sich die Einzugsgebiete von Nordsee, Mittelmeer und Schwarzem Meer.
Klick auf eine Woche. Rechts steht, warum sie voll oder leer ist.
Wetter-Komfort ist ein absoluter Maßstab (0 = unangenehm, 100 = ideal) und die zweite Achse neben dem season-relativen Andrang.
Warum diese Woche?
-47 % gegenüber dem Jahresnormal der Region.
v1: Crowd-Score aus der Eurostat-Basisschicht (Übernachtungen), moduliert vom Schulferien-Druck der Quellmärkte, region-spezifisch gewichtet mit dem Quellland-Mix. Season-relativ zur Region. Event-Schichten folgen.
Vorbefüllt mit dem nächsten Termin von KW 21.
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Fotos: Johny Goerend · reisetopia · Dino Reichmuth auf Unsplash
Der Jahresverlauf als Tabelle zum Nachlesen und Zitieren: Andrang für jeden Monat, dazu Wetter-Komfort und Temperatur aus den Klimanormalen.
| Monat | Andrang0–100, season-relativ | Wetter-Komfort0–100, Profil „mild“ | Ø Temperatur |
|---|---|---|---|
| Januar | 63 | 4 | -4 °C |
| Februar | 95 | 7 | -1 °C |
| März | 60 | 12 | 2 °C |
| April | 18 | 22 | 6 °C |
| Mai | 18 | 32 | 10 °C |
| Juni | 43 | 49 | 15 °C |
| Juli | 81 | 51 | 16 °C |
| August | 79 | 53 | 16 °C |
| September | 47 | 44 | 12 °C |
| Oktober | 34 | 30 | 8 °C |
| November | 5 | 12 | 2 °C |
| Dezember | 43 | 5 | -2 °C |
Der Andrang ist season-relativ: 100 ist das Jahreshoch von Graubünden selbst, nicht das vollste Reisegebiet Europas. Die Werte sagen, wann es hier ruhig ist – nicht, wo es ruhiger ist als anderswo.
Wetter-Komfort 0–100 aus den Klimanormalen im Profil „mild“ – dasselbe Profil wie die Empfehlung oben, nicht die Auswahl im Kalender. Ein „–“ heißt: für diesen Monat fehlen die Daten.
Index 2.0 · Stand 25.08.2026
Drei Fenster aus dem Modell: erst zählt, ob das Wetter zur Region passt, dann, wie voll es ist.
KW 21–23
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 28 von 100, Wetter-Komfort um 40.
KW 38–40
Zweite Wahl, ebenfalls mit brauchbarem Wetter: Andrang um 42, Wetter-Komfort um 39.
KW 6–8
Hochbetrieb der Region: Andrang um 99 von 100. Nur, wenn der Termin es vorgibt.
Wie voll die Unterkünfte hier sind, gemessen an Europa – auf der einzigen Größe, mit der sich zwei Reisegebiete vergleichen lassen.
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Am weitesten vom Median entfernt: Februar, mit dem 2,6-Fachen. Am nächsten am Median: Oktober, mit dem 0,9-Fachen.
Mittel über 12 Monate, gewichtet nach ihren Wochen. Diese Auslastung vergleicht Reisegebiete miteinander. Der Andrang in der Tabelle oben vergleicht Graubünden mit sich selbst. Beide Größen werden nicht miteinander verrechnet.
Mittlere Temperatur mit Tag-/Nacht-Spanne und Niederschlag über die zwölf Monate.
| Monat | Ø Temperatur (°C) | Tag Ø (°C) | Nacht Ø (°C) | Niederschlag (mm) |
|---|---|---|---|---|
| Jan | -5 | -4 | -6 | 129 |
| Feb | -2 | -1 | -3 | 90 |
| Mär | 1 | 2 | -1 | 117 |
| Apr | 4 | 6 | 2 | 126 |
| Mai | 8 | 10 | 7 | 203 |
| Jun | 13 | 15 | 12 | 188 |
| Jul | 15 | 16 | 13 | 208 |
| Aug | 14 | 16 | 13 | 208 |
| Sep | 11 | 12 | 9 | 158 |
| Okt | 7 | 8 | 5 | 134 |
| Nov | 1 | 2 | 0 | 117 |
| Dez | -3 | -2 | -4 | 121 |
Das Band zeigt die mittlere Tages- bis Nachttemperatur. Niederschlag als Monatssumme (mm). Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
Wie viel Sonne ein Tag typischerweise bringt, Monat für Monat, angegeben in Stunden praller Mittagssonne.
| Monat | ≈ h pralle Mittagssonne je Tag |
|---|---|
| Jan | 1,5 |
| Feb | 2,5 |
| Mär | 3,9 |
| Apr | 5,2 |
| Mai | 5,3 |
| Jun | 5,8 |
| Jul | 5,5 |
| Aug | 4,8 |
| Sep | 3,7 |
| Okt | 2,5 |
| Nov | 1,6 |
| Dez | 1,2 |
Grundlage: mittlere tägliche Globalstrahlung in kWh/m²/Tag; 1 kWh/m² entspricht etwa einer Stunde praller Mittagssonne (1000 W/m²). Nicht dasselbe wie gemessene Sonnenscheindauer. Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
Zielflughäfen von Graubünden und alle europäischen Abflughäfen mit einer Direktverbindung dorthin.
Wähl einen Zielflughafen, um die direkten Abflughäfen zu sehen.
„Direkt erreichbar“ bedeutet: Laut unseren Quellen besteht eine Direktverbindung. Wir zeigen keinen tagesaktuellen Flugplan. Verfügbarkeit und Flugtage können je nach Saison und Airline variieren.
Kartierte Skigebiete der Region mit Pistenkilometern, Liften und Höhenlage, dazu das langjährige Schnee-Mittel aus unseren Klimadaten.
Im langjährigen Mittel liegt im März am meisten Schnee: 146 cm Schneehöhe im Gebietsmittel. In 8 Monaten des Jahres erreicht das Gebietsmittel mindestens 10 cm Schneehöhe.
| Skigebiet | Pisten | Lifte | Höhe |
|---|---|---|---|
| Arosa Lenzerheide | 163,85 km58,83 km Loipen | 49 | 1.240–2.854 m1.614 m Höhenunterschied |
| Laax | 152,21 km | 37 | 1.082–2.974 m1.892 m Höhenunterschied |
| Obersaxen | 91,72 km | 20 | 1.245–2.269 m1.024 m Höhenunterschied |
| Parsenn | 81,09 km76,51 km Loipen | 39 | 1.000–2.811 m1.811 m Höhenunterschied |
| Corviglia | 67,61 km | 49 | 1.733–3.021 m1.287 m Höhenunterschied |
| Flumserberg | 59,27 km | 24 | 667–2.218 m1.551 m Höhenunterschied |
| Savognin | 48,53 km17,12 km Loipen | 12 | 1.168–2.700 m1.532 m Höhenunterschied |
| Scuol Motta Naluns | 43,43 km | 14 | 1.294–2.792 m1.498 m Höhenunterschied |
| Corvatsch-Furtschellas | 39,58 km251,68 km Loipen | 15 | 1.799–3.296 m1.497 m Höhenunterschied |
| Pizol | 39,34 km | 14 | 513–2.250 m1.738 m Höhenunterschied |
| Jakobshorn | 37,14 km | 13 | 1.531–2.562 m1.031 m Höhenunterschied |
| Disentis/Mustér | 34,67 km | 12 | 1.223–2.770 m1.547 m Höhenunterschied |
| Chäserrugg-Alt St. Johann | 33,18 km20,57 km Loipen | 23 | 891–2.260 m1.369 m Höhenunterschied |
| Brigels-Waltensburg-Andiast, Brigels-Waltenburg-Andiast, Breil-Vuorz-Andiast | 30,91 km0,78 km Loipen | 12 | 1.102–2.412 m1.310 m Höhenunterschied |
| Wildhaus | 30,69 km4,25 km Loipen | 7 | 1.016–2.070 m1.054 m Höhenunterschied |
| Elm | 27,58 km | 8 | 1.016–2.100 m1.084 m Höhenunterschied |
| Madrisa | 27,49 km | 8 | 1.152–2.615 m1.463 m Höhenunterschied |
| Rinerhorn | 24,99 km | 7 | 1.459–2.491 m1.031 m Höhenunterschied |
| Grüsch-Danusa | 21,5 km | 9 | 597–1.776 m1.179 m Höhenunterschied |
| Tschiertschen | 20,15 km | 5 | 1.355–2.378 m1.023 m Höhenunterschied |
| Splügen-Tambo | 20,07 km | 7 | 1.484–2.211 m727 m Höhenunterschied |
| Diavolezza-Lagalb | 19,34 km5,24 km Loipen | 7 | 2.084–3.003 m920 m Höhenunterschied |
| Tschappina Heinzenberg | 18,19 km | 4 | 1.547–2.163 m616 m Höhenunterschied |
| Hochwang | 17,58 km | 4 | 1.544–2.282 m738 m Höhenunterschied |
| Confin / San Bernardino | 16,93 km | 6 | 1.643–2.504 m861 m Höhenunterschied |
und 82 weitere Gebiete in der Region
Pisten-, Lift- und Höhenangaben stammen aus der offenen Kartierung und sind je Gebiet unterschiedlich vollständig. „Keine Angabe“ heißt nicht kartiert, nicht „nicht vorhanden“. Öffnungszeiten und Saison sind nicht enthalten. Die Schneewerte sind langjährige Mittel der gesamten Region, keine Schneehöhe am Berg und keine Prognose.
Graubünden ist mit rund 7 105 Quadratkilometern der flächengrößte Kanton der Schweiz und der einzige mit drei Amtssprachen Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch; er ist zudem der einzige Kanton mit Rätoromanisch und neben dem Tessin einer von zwei mit Italienisch als Amtssprache. Der Kanton grenzt an Liechtenstein sowie an die österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol im Norden, an Südtirol im Osten und an die Lombardei im Süden; nur der Kanton St. Gallen grenzt ebenfalls an drei Nachbarstaaten.
Höchste Erhebung ist der Piz Bernina mit 4 048,6 Metern, tiefster Punkt die Moesa an der Grenze zum Kanton Tessin mit 253 Metern; als größter Gebirgskanton der Schweiz liegt die Hälfte des Kantonsgebiets oberhalb von 2 100 Metern. Größtenteils entwässert der Rhein mit seinen Quellflüssen Vorderrhein und Hinterrhein den Kanton; das Engadin entwässert der Inn, die italienischsprachigen Südtäler Misox, Bergell und Puschlav der Po, das Münstertal die Etsch. Nahe dem Pass Lunghin oberhalb von Maloja treffen die Einzugsgebiete von Nordsee, Mittelmeer und Schwarzem Meer zusammen: von dort fließt die Julia über den Rhein zur Nordsee, die Maira über den Po ins Mittelmeer und der Inn über die Donau zum Schwarzen Meer.
Der Kanton zählt rund 150 Täler, 615 der gut 1 500 Schweizer Seen sowie 937 Berggipfel bis hinauf zum Piz Bernina. Vor rund 9 400 Jahren entstand der Flimser Bergsturz, der größte Bergsturz der Alpen; zusammen mit dem Taminser Bergsturz schuf er die Bergsturzlandschaft Ruinaulta. Rund 300 Vogelarten sind in Graubünden dokumentiert; im Averstal gibt es einen eigenen Murmeltier-Lehrpfad.
Der Kanton entstand 1803 aus dem seit dem 15. Jahrhundert gebildeten Freistaat der Drei Bünde: dem Gotteshausbund von 1367, dem Oberen oder Grauen Bund von 1395 und dem Zehngerichtebund von 1436, die sich ab 1450 vereinigten und sich 1524 mit dem Bundsbrief eine gemeinsame Verfassung gaben. Chur, seit 1803 Hauptort des Kantons, gilt als älteste durchgehend besiedelte Stadt der Schweiz; als Bischofssitz ist es um das Jahr 452 erstmals erwähnt. Von 1900 bis 1925 war das Befahren der Bündner Straßen mit Automobilen weitgehend verboten; erst am 21. Juni 1925 stimmte die Bevölkerung knapp der Zulassung von Autos mit bis zu acht Plätzen zu.
Graubünden gilt als der Kanton mit der größten Dichte an Burgen. Das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair, das Dorf Soglio und die Kirche von Zillis sind Kulturgüter von Weltrang; die Kirche Sankt Martin in Zillis trägt eine bemalte Holzdecke mit biblischen Darstellungen. Die Salginatobelbrücke bei Schiers ist seit 1991 das bislang einzige von der ASCE ausgezeichnete Weltmonument der Schweiz. Das Kantonswappen setzt sich aus den Wappen der Drei Bünde zusammen.
Die Rhätische Bahn verkehrt auf Meterspur in den meisten Haupttälern; sie betreibt den Bernina Express und gemeinsam mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn den Glacier Express. Das kantonale Straßennetz umfasst 597 Kilometer Hauptstraßen und 826 Kilometer Verbindungsstraßen, dazu 166 Kilometer Nationalstraßen, die 2008 in die alleinige Verantwortung des Bundes übergingen. Wichtigste Pässe zwischen Nord und Süd sind heute der San Bernardino zwischen Rheinwald und Misox und der Julierpass ins Engadin, den schon in römischer Zeit Karren querten. Seit dem 1. Januar 2016 gliedert sich der Kanton in elf Regionen; zum 1. Januar 2025 zählte er 100 Gemeinden. Die Bündner Küche kennt luftgetrocknetes Bündnerfleisch, Salsiz, Capuns, Pizokel, Maluns und die Bündner Nusstorte; die Bündner Herrschaft ist das größte Weinbaugebiet des Kantons.
Kurze Antworten zu Reisezeit, Wetter und Anreise, alle aus den Daten dieser Seite.
Der Crowd-Report nennt die leersten Wochen der kommenden Monate – für alle Reisegebiete, nicht nur für dieses. Kostenlos, jederzeit abmeldbar.
Alle Herkunftsangaben dieser Seite, an einer Stelle gesammelt.
Datenquellen: Direktverbindungen aus Wikipedia („Airlines and destinations“, Lizenz CC BY-SA 4.0, von uns aggregiert und bearbeitet), abgeglichen mit Eurostat, Destatis und der UK Civil Aviation Authority; Flughafendaten von OurAirports (Public Domain). Die daraus abgeleiteten Verbindungsdaten stehen unter CC BY-SA 4.0.
Datenstand: September 2026
Datenquellen: Skigebiete aus OpenSkiMap auf Basis von OpenStreetMap, lizenziert unter ODbL 1.0; Schneehöhen aus ERA5-Land (Copernicus Climate Change Service).