November
KW 44–46
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 8 von 100, Wetter-Komfort um 80.
- Andrang
- 2–19
- Komfort
- 76–84
Griechenland · Santorin
Die Minoische Eruption ließ vor rund 3 600 Jahren den Ring zurück, auf dem heute Fira und Ia stehen. Bei Akrotiri liegt eine bronzezeitliche Stadt unter der Asche, und die Reben der Insel werden am Boden zu Kränzen geflochten.
Vollste Woche
KW 30 · 1.933.409 Übernachtungen
Ruhigste Wochen
KW 1–3 · gemessen am eigenen Jahresverlauf, nicht an anderen Regionen
Sweet Spot
KW 44–46 · am leersten, solange das Wetter mitspielt
Wärmster Monat
Juli · rund 1 mm Niederschlag im Monat
Die Übernachtungszahlen stammen aus einem Statistikgebiet, das dieses Reisegebiet mit Kos und Rhodos teilt. Sie gelten für das gesamte Gebiet, nicht für Santorin allein.
Santorin ist ein Archipel aus fünf Inseln im Süden der Kykladen; die Hauptinsel Thira misst 79,194 Quadratkilometer, der ganze Archipel rund 92,5. Thira, Thirasia und Aspronisi umschließen eine vom Meer geflutete Caldera, in deren Mitte die jungen Vulkaninseln Palea Kameni und Nea Kameni liegen. Unter der Asche bei Akrotiri steht eine bronzezeitliche Stadt, am Kraterrand stehen Fira und Ia, und außerhalb der Steilküste sind rund 80 Prozent der Inselfläche Kulturland, zum größten Teil Weinberge.
Klick auf eine Woche. Rechts steht, warum sie voll oder leer ist.
Wetter-Komfort ist ein absoluter Maßstab (0 = unangenehm, 100 = ideal) und die zweite Achse neben dem season-relativen Andrang.
Warum diese Woche?
-47 % gegenüber dem Jahresnormal der Region.
v1: Crowd-Score aus der Eurostat-Basisschicht (Übernachtungen), moduliert vom Schulferien-Druck der Quellmärkte, region-spezifisch gewichtet mit dem Quellland-Mix. Season-relativ zur Region. Event-Schichten folgen.
Vorbefüllt mit dem nächsten Termin von KW 44.
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Fotos: Johny Goerend · reisetopia · Dino Reichmuth auf Unsplash
Der Jahresverlauf als Tabelle zum Nachlesen und Zitieren: Andrang für jeden Monat, dazu Wetter-Komfort und Temperatur aus den Klimanormalen.
| Monat | Andrang0–100, season-relativ | Wetter-Komfort0–100, Profil „mild“ | Ø Temperatur |
|---|---|---|---|
| Januar | 0 | 44 | 11 °C |
| Februar | 0 | 52 | 12 °C |
| März | 2 | 66 | 14 °C |
| April | 17 | 86 | 18 °C |
| Mai | 51 | 93 | 22 °C |
| Juni | 78 | 82 | 27 °C |
| Juli | 93 | 68 | 30 °C |
| August | 96 | 69 | 30 °C |
| September | 72 | 83 | 27 °C |
| Oktober | 37 | 90 | 22 °C |
| November | 5 | 75 | 18 °C |
| Dezember | 1 | 51 | 13 °C |
Der Andrang ist season-relativ: 100 ist das Jahreshoch von Santorin selbst, nicht das vollste Reisegebiet Europas. Die Werte sagen, wann es hier ruhig ist – nicht, wo es ruhiger ist als anderswo.
Wetter-Komfort 0–100 aus den Klimanormalen im Profil „mild“ – dasselbe Profil wie die Empfehlung oben, nicht die Auswahl im Kalender. Ein „–“ heißt: für diesen Monat fehlen die Daten.
Index 2.0 · Stand 25.08.2026
Drei Fenster aus dem Modell: erst zählt, ob das Wetter zur Region passt, dann, wie voll es ist.
KW 44–46
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 8 von 100, Wetter-Komfort um 80.
KW 13–15
Zweite Wahl, ebenfalls mit brauchbarem Wetter: Andrang um 12, Wetter-Komfort um 80.
KW 30–32
Hochbetrieb der Region: Andrang um 99 von 100. Nur, wenn der Termin es vorgibt.
Wie voll die Unterkünfte hier sind, gemessen an Europa – auf der einzigen Größe, mit der sich zwei Reisegebiete vergleichen lassen.
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Am weitesten vom Median entfernt: Februar, mit dem <0,1-Fachen. Am nächsten am Median: April, mit dem 0,8-Fachen.
Mittel über 12 Monate, gewichtet nach ihren Wochen. Diese Auslastung vergleicht Reisegebiete miteinander. Der Andrang in der Tabelle oben vergleicht Santorin mit sich selbst. Beide Größen werden nicht miteinander verrechnet.
Mittlere Temperatur mit Tag-/Nacht-Spanne und Niederschlag über die zwölf Monate.
| Monat | Ø Temperatur (°C) | Tag Ø (°C) | Nacht Ø (°C) | Niederschlag (mm) |
|---|---|---|---|---|
| Jan | 10 | 11 | 9 | 150 |
| Feb | 11 | 12 | 10 | 68 |
| Mär | 13 | 14 | 12 | 67 |
| Apr | 16 | 18 | 15 | 25 |
| Mai | 21 | 22 | 19 | 14 |
| Jun | 25 | 27 | 24 | 4 |
| Jul | 29 | 30 | 27 | 1 |
| Aug | 28 | 30 | 27 | 1 |
| Sep | 25 | 27 | 24 | 5 |
| Okt | 21 | 22 | 20 | 36 |
| Nov | 17 | 18 | 16 | 100 |
| Dez | 12 | 13 | 11 | 168 |
Das Band zeigt die mittlere Tages- bis Nachttemperatur. Niederschlag als Monatssumme (mm). Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
Wie viel Sonne ein Tag typischerweise bringt, Monat für Monat, angegeben in Stunden praller Mittagssonne.
| Monat | ≈ h pralle Mittagssonne je Tag |
|---|---|
| Jan | 2,7 |
| Feb | 3,7 |
| Mär | 5,1 |
| Apr | 6,5 |
| Mai | 7,3 |
| Jun | 8,0 |
| Jul | 7,9 |
| Aug | 7,1 |
| Sep | 5,9 |
| Okt | 4,4 |
| Nov | 3,0 |
| Dez | 2,4 |
Grundlage: mittlere tägliche Globalstrahlung in kWh/m²/Tag; 1 kWh/m² entspricht etwa einer Stunde praller Mittagssonne (1000 W/m²). Nicht dasselbe wie gemessene Sonnenscheindauer. Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
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„Direkt erreichbar“ bedeutet: Laut unseren Quellen besteht eine Direktverbindung. Wir zeigen keinen tagesaktuellen Flugplan. Verfügbarkeit und Flugtage können je nach Saison und Airline variieren.
Santorin ist ein Archipel aus fünf Inseln im Süden der Kykladen; im Griechischen heißt seine Hauptinsel Thira. Zusammen kommen sie auf rund 92,5 Quadratkilometer bei einem Durchmesser von etwa 16 Kilometern; auf Thira allein entfallen 79,194 Quadratkilometer, 17,4 Kilometer von Nord nach Süd und zwischen 1,2 und 6 Kilometer in der Breite. Höchster Punkt ist das nicht-vulkanische Profitis-Ilias-Massiv im Südosten Thiras mit 567 Metern. Die Westseite fällt am Kraterrand steil ab, die Ostseite neigt sich langsam zum Meer und trägt lange Strände aus dunklem Lavasand.
Thira, Thirasia und Aspronisi umschließen ringförmig eine vom Meer geflutete Caldera; deren Wand ist 150 bis 350 Meter hoch, das Becken umfasst etwa 84,5 Quadratkilometer, rund 11 Kilometer von Nord nach Süd und fast 8 von West nach Ost. Die heutige Form entstand vor etwa 3 600 Jahren mit der Minoischen Eruption; ihr gingen die Skaros-Caldera vor weniger als 100 000 Jahren und die Kap-Riva-Caldera vor 21 000 Jahren voraus. In der Mitte wächst seit 2 200 Jahren der Kameni-Vulkan vom Caldera-Grund in 500 Metern Meerestiefe herauf; mit drei Ausbrüchen im 20. Jahrhundert ist er neben Nisyros der aktivste Vulkan des östlichen Mittelmeers. Palea Kameni tauchte 197 v. Chr. auf und hat warme unterseeische Quellen; Nea Kameni kam 1570 aus dem Meer, erhielt 1950 ihre heutige Gestalt und trägt einen 127 Meter hoch gelegenen Krater, aus dem schwefelhaltiger Rauch steigt.
Bei Akrotiri im Südwesten legte Spyridon Marinatos ab 1967 unter meterdicken Ascheschichten eine bronzezeitliche Stadt mit Gebäuden, Straßen und Plätzen frei; ihre Fresken sind rund 3 500 Jahre alt. Dorische Siedler aus Sparta bauten im 9. Jahrhundert v. Chr. die Stadt Alt-Thera auf einen Grat des Berges Messavouno. Ab 1207 errichteten die Venezianer befestigte Siedlungen in Ia, Pyrgos, Emborio und Akrotiri; Hauptort und Sitz des katholischen Bistums war der befestigte Skaros-Felsen nördlich des heutigen Fira, und die Feudalherren wohnten in turmartigen Goulades. Von ihnen stammt auch der Name, den sie einer der heiligen Irene geweihten frühchristlichen Basilika beim heutigen Perissa entlehnten; mit der osmanischen Übernahme 1580 fiel das Feudalsystem, die Gemeinden erhielten weitgehende Selbstverwaltung, und der Hauptort wanderte vom Skaros-Felsen nach Thira.
Fira liegt als Hauptort direkt am Kraterrand und geht nach Norden in die höher gelegenen Orte Firostefani und Imerovigli über; vom alten Hafen führen eine Treppe mit 588 Stufen und eine Seilbahn rund 300 Höhenmeter herauf. Ia am Nordende des Kraterrands trägt im Westteil die Reste eines byzantinischen Kastells; darunter führen zweihundert Stufen zum kleinen Hafen Amoundi. Im Inselinneren steht Pyrgos Kallistis auf einem Hügel, mit engen, labyrinthischen Straßen, befestigten Mauern und den Ruinen der venezianischen Burg Kasteli, die einst das Verwaltungszentrum der Insel war; auf dem Profitis Ilias entstand um 1712 ein Kloster, das ursprünglich als Festung dem Schutz der Dörfer diente. Das Seebeben von Amorgos 1956 mit der Stärke 7,4 traf Ia und Fira am schwersten; Mesa Gonia wurde aufgegeben, und seine Bewohner gründeten am Meer Kamari.
Die Rebstöcke werden nicht in die Höhe gezogen, sondern am Boden in Mulden zu runden Kränzen geflochten; angebaut werden überwiegend weiße Trauben, meist Assyrtiko. Für den Likörwein Vinsanto trocknen die Trauben nach der Ernte mehrere Tage in der Sonne, der Nykteri wird über Nacht gekeltert; Wein war zugleich das wichtigste Ausfuhrprodukt, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts stellte Santorin die drittgrößte Handelsflotte Griechenlands. Außerhalb der Steilküste sind rund 80 Prozent der Inselfläche Kulturland, zum größten Teil Weinberge mit weitläufigen Terrassen und Trockensteinmauern; ganzjährige Wasserläufe fehlen. Die Häuser am Kraterrand sind großteils in den weichen Tuffstein gegraben und vorn mit gewölbtem Dach und Mauer geschlossen; da die Insel keine Bäume trug, treten Tonnengewölbe aus Bimsstein an die Stelle der sonst üblichen Dachkonstruktionen, und derselbe Bims ging seit dem 19. Jahrhundert in den Handel, unter anderem in den Bau des Hafens von Port Said, bis der letzte Steinbruch 1990 schloss.
Der erste Unterschied ist die Größe: Santorin kommt mit allen fünf Inseln auf rund 92,5 Quadratkilometer, Kos auf 287,6 und Rhodos auf 1 401,5. Auch der Zuschnitt ist ein anderer: hier ein Ring aus drei Inseln um eine geflutete Caldera, überragt vom Profitis Ilias mit 567 Metern; auf Kos eine fruchtbare Ebene vor einer Bergkette im Osten mit dem Dikeos auf 846 Metern; auf Rhodos ein waldreicher Norden und ein karger Süden unter dem Attavyros mit 1 215 Metern. Antike Stätten und Burgen tragen alle drei Inseln. Auf Santorin liegt die bronzezeitliche Stadt bei Akrotiri unter der Asche, auf dem Messavouno steht Alt-Thera, und venezianische Befestigungen stehen vom Skaros-Felsen bis zum Kasteli über Pyrgos; auf Kos sind es das Asklepieion und die Johanniterfestung Neratzia, auf Rhodos drei antike Städte, die Johanniterburg Kritinia und die Burg von Monolithos auf ihrem freistehenden Felsen. Wein wächst auf allen dreien. Auf Santorin liegen die Reben am Boden zu Kränzen geflochten, und vor Palea Kameni steigen warme Quellen unter dem Meer auf; auf Kos stehen Trauben zwischen Gemüse, Getreide, Mandeln, Feigen, Oliven und Zitrusfrüchten, und die Thermalquelle tritt im Meer östlich der Stadt aus; auf Rhodos liegt das Weinbaugebiet um den Attavyros, und an der Ostküste steht die Thermalanlage von Kallithea, antiken Ursprungs.
Kurze Antworten zu Reisezeit, Wetter und Anreise, alle aus den Daten dieser Seite.
Der Crowd-Report nennt die leersten Wochen der kommenden Monate – für alle Reisegebiete, nicht nur für dieses. Kostenlos, jederzeit abmeldbar.
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Datenquellen: Direktverbindungen aus Wikipedia („Airlines and destinations“, Lizenz CC BY-SA 4.0, von uns aggregiert und bearbeitet), abgeglichen mit Eurostat, Destatis und der UK Civil Aviation Authority; Flughafendaten von OurAirports (Public Domain). Die daraus abgeleiteten Verbindungsdaten stehen unter CC BY-SA 4.0.
Datenstand: September 2026