Mai–Juni
KW 22–24
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 44 von 100, Wetter-Komfort um 49.
- Andrang
- 33–50
- Komfort
- 42–55
Italien · Südtirol
Schloss Tirol bei Meran gab der historischen Grafschaft ihren Namen; nach der Teilung von 1918 entstand daraus die heutige Provinz Bozen. Deutsch und Italienisch sind hier Amtssprachen, dazu Ladinisch in den ladinischen Tälern, und Teile der Dolomiten zählen seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Vollste Woche
KW 32 · 1.393.038 Übernachtungen
Ruhigste Wochen
KW 45–47 · gemessen am eigenen Jahresverlauf, nicht an anderen Regionen
Sweet Spot
KW 22–24 · am leersten, solange das Wetter mitspielt
Wärmster Monat
Juli · rund 86 mm Niederschlag im Monat
Südtirol ist die nördlichste Provinz Italiens und bildet zusammen mit der Provinz Trient die autonome Region Trentino-Südtirol. Bis zur Teilung Tirols 1918 gehörte das Gebiet zur historischen Grafschaft Tirol, deren Stammsitz Schloss Tirol bei Meran war; nach dem Ersten Weltkrieg kam es an Italien, seit 1972 regelt ein zweites Autonomiestatut die weitgehende Selbstverwaltung. Zum Stichtag 31. Dezember 2021 lebten 532 616 Menschen in der Provinz, mehrheitlich deutschsprachig, daneben italienisch- und ladinischsprachig; Amtssprachen sind Deutsch und Italienisch, dazu Ladinisch in den ladinischen Tälern. Zur Landschaft zählen 13 Gebirgsgruppen der Ostalpen mit dem Ortler als höchstem Berg sowie Teile der Dolomiten, seit 2009 UNESCO-Weltnaturerbe.
Klick auf eine Woche. Rechts steht, warum sie voll oder leer ist.
Wetter-Komfort ist ein absoluter Maßstab (0 = unangenehm, 100 = ideal) und die zweite Achse neben dem season-relativen Andrang.
Warum diese Woche?
-18 % gegenüber dem Jahresnormal der Region.
v1: Crowd-Score aus der Eurostat-Basisschicht (Übernachtungen), moduliert vom Schulferien-Druck der Quellmärkte, region-spezifisch gewichtet mit dem Quellland-Mix. Season-relativ zur Region. Event-Schichten folgen.
Vorbefüllt mit dem nächsten Termin von KW 22.
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Fotos: Johny Goerend · reisetopia · Dino Reichmuth auf Unsplash
Der Jahresverlauf als Tabelle zum Nachlesen und Zitieren: Andrang für jeden Monat, dazu Wetter-Komfort und Temperatur aus den Klimanormalen.
| Monat | Andrang0–100, season-relativ | Wetter-Komfort0–100, Profil „mild“ | Ø Temperatur |
|---|---|---|---|
| Januar | 42 | 3 | -5 °C |
| Februar | 48 | 5 | -2 °C |
| März | 31 | 10 | 1 °C |
| April | 19 | 19 | 5 °C |
| Mai | 24 | 32 | 9 °C |
| Juni | 51 | 55 | 15 °C |
| Juli | 80 | 62 | 16 °C |
| August | 95 | 62 | 16 °C |
| September | 58 | 45 | 11 °C |
| Oktober | 36 | 26 | 6 °C |
| November | 5 | 9 | 0 °C |
| Dezember | 37 | 4 | -4 °C |
Der Andrang ist season-relativ: 100 ist das Jahreshoch von Südtirol selbst, nicht das vollste Reisegebiet Europas. Die Werte sagen, wann es hier ruhig ist – nicht, wo es ruhiger ist als anderswo.
Wetter-Komfort 0–100 aus den Klimanormalen im Profil „mild“ – dasselbe Profil wie die Empfehlung oben, nicht die Auswahl im Kalender. Ein „–“ heißt: für diesen Monat fehlen die Daten.
Index 2.0 · Stand 25.08.2026
Drei Fenster aus dem Modell: erst zählt, ob das Wetter zur Region passt, dann, wie voll es ist.
KW 22–24
Die leerste Zeit unter den wetterlich besten Wochen dieser Region: Andrang bei rund 44 von 100, Wetter-Komfort um 49.
KW 36–38
Zweite Wahl, ebenfalls mit brauchbarem Wetter: Andrang um 59, Wetter-Komfort um 48.
KW 32–34
Hochbetrieb der Region: Andrang um 98 von 100. Nur, wenn der Termin es vorgibt.
Wie voll die Unterkünfte hier sind, gemessen an Europa – auf der einzigen Größe, mit der sich zwei Reisegebiete vergleichen lassen.
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Prozent der Schlafplätze, Jahresmittel
Am weitesten vom Median entfernt: Januar, mit dem 3,0-Fachen. Am nächsten am Median: Mai, mit dem 1,0-Fachen.
Mittel über 12 Monate, gewichtet nach ihren Wochen. Diese Auslastung vergleicht Reisegebiete miteinander. Der Andrang in der Tabelle oben vergleicht Südtirol mit sich selbst. Beide Größen werden nicht miteinander verrechnet.
Mittlere Temperatur mit Tag-/Nacht-Spanne und Niederschlag über die zwölf Monate.
| Monat | Ø Temperatur (°C) | Tag Ø (°C) | Nacht Ø (°C) | Niederschlag (mm) |
|---|---|---|---|---|
| Jan | -6 | -5 | -8 | 55 |
| Feb | -3 | -2 | -5 | 55 |
| Mär | -1 | 1 | -3 | 64 |
| Apr | 3 | 5 | 1 | 87 |
| Mai | 7 | 9 | 5 | 135 |
| Jun | 12 | 15 | 10 | 99 |
| Jul | 14 | 16 | 12 | 86 |
| Aug | 14 | 16 | 12 | 102 |
| Sep | 9 | 11 | 8 | 83 |
| Okt | 5 | 6 | 4 | 108 |
| Nov | -1 | 0 | -2 | 94 |
| Dez | -5 | -4 | -6 | 71 |
Das Band zeigt die mittlere Tages- bis Nachttemperatur. Niederschlag als Monatssumme (mm). Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
Wie viel Sonne ein Tag typischerweise bringt, Monat für Monat, angegeben in Stunden praller Mittagssonne.
| Monat | ≈ h pralle Mittagssonne je Tag |
|---|---|
| Jan | 1,7 |
| Feb | 2,6 |
| Mär | 4,0 |
| Apr | 5,1 |
| Mai | 5,3 |
| Jun | 6,0 |
| Jul | 5,8 |
| Aug | 5,1 |
| Sep | 3,9 |
| Okt | 2,6 |
| Nov | 1,7 |
| Dez | 1,4 |
Grundlage: mittlere tägliche Globalstrahlung in kWh/m²/Tag; 1 kWh/m² entspricht etwa einer Stunde praller Mittagssonne (1000 W/m²). Nicht dasselbe wie gemessene Sonnenscheindauer. Typischer Monatswert (Klima-Normal), keine Vorhersage.
Zielflughäfen von Südtirol und alle europäischen Abflughäfen mit einer Direktverbindung dorthin.
Wähl einen Zielflughafen, um die direkten Abflughäfen zu sehen.
„Direkt erreichbar“ bedeutet: Laut unseren Quellen besteht eine Direktverbindung. Wir zeigen keinen tagesaktuellen Flugplan. Verfügbarkeit und Flugtage können je nach Saison und Airline variieren.
Kartierte Skigebiete der Region mit Pistenkilometern, Liften und Höhenlage, dazu das langjährige Schnee-Mittel aus unseren Klimadaten.
Im langjährigen Mittel liegt im März am meisten Schnee: 116 cm Schneehöhe im Gebietsmittel. In 7 Monaten des Jahres erreicht das Gebietsmittel mindestens 10 cm Schneehöhe.
| Skigebiet | Pisten | Lifte | Höhe |
|---|---|---|---|
| Alta Badia | 252,77 km16,58 km Loipen | 143 | 1.258–2.526 m1.268 m Höhenunterschied |
| Drei Zinnen - Tre Cime, Drei Zinnen, Tre Cime | 105,38 km175,27 km Loipen | 37 | 1.135–2.221 m1.086 m Höhenunterschied |
| Kronplatz - Plan de Corones, Kronplatz, Plan de Corones | 76,19 km5,66 km Loipen | 26 | 925–2.273 m1.348 m Höhenunterschied |
| Seiser Alm - Mont de Sëuc - Alpe di Siusi, Seiser Alm, Alpe di Siusi, Mont de Sëuc | 63,03 km62,21 km Loipen | 28 | 1.221–2.221 m999 m Höhenunterschied |
| 3 Zinnen Dolomites (Dobbiaco - San Candido - Braies - Sesto - Alta Pusteria) | 61,66 km | 22 | 1.135–2.221 m1.086 m Höhenunterschied |
| Klausberg Skiarena | 59,81 km | 20 | 938–2.473 m1.535 m Höhenunterschied |
| Sulden | 33,19 km | 12 | 1.843–3.212 m1.369 m Höhenunterschied |
| Schnalstal | 32,58 km | 11 | 2.005–3.200 m1.195 m Höhenunterschied |
| Gitschberg Jochtal, Rio Pusteria | 32,11 km | 14 | 1.305–2.497 m1.192 m Höhenunterschied |
| Speikboden | 29,87 km | 9 | 938–2.398 m1.460 m Höhenunterschied |
| Schöneben - Belpiano, Schöneben | 27,38 km | 14 | 1.458–2.381 m923 m Höhenunterschied |
| Carezza | 27,34 km | 15 | 1.183–2.322 m1.139 m Höhenunterschied |
| Klausberg - Monte Chiusetta, Klausberg, Monte Chiusetta | 24,94 km | 9 | 1.035–2.473 m1.438 m Höhenunterschied |
| Ratschings-Jaufen | 24,76 km | 12 | 1.290–2.142 m852 m Höhenunterschied |
| Brixen Plose - Plose di Bressanone, Brixen Plose, Plose di Bressanone | 22,52 km | 8 | 1.038–2.502 m1.464 m Höhenunterschied |
| Schwemmalm | 18,95 km | 7 | 1.512–2.625 m1.113 m Höhenunterschied |
| Meran 2000 | 16,37 km | 13 | 1.617–2.295 m678 m Höhenunterschied |
| Rosskopf | 14,57 km | 4 | 961–2.117 m1.156 m Höhenunterschied |
| Reinswald | 14,22 km | 4 | 1.562–2.439 m877 m Höhenunterschied |
| Passo Stelvio - Stilfserjoch | 14,18 km | 8 | 2.769–3.355 m587 m Höhenunterschied |
| Rittner Horn - Corno del Renon | 12,36 km16,22 km Loipen | 4 | 1.533–2.259 m726 m Höhenunterschied |
| Ladurns | 12,02 km | 3 | 1.138–2.022 m884 m Höhenunterschied |
| Watles - Vatles, Watles, Vatles | 8,95 km | 4 | 1.725–2.495 m770 m Höhenunterschied |
| Pfelders | 8,89 km | 4 | 1.600–2.500 m901 m Höhenunterschied |
| San Vigilio | 6,25 km | 4 | 1.497–1.835 m338 m Höhenunterschied |
und 13 weitere Gebiete in der Region
Pisten-, Lift- und Höhenangaben stammen aus der offenen Kartierung und sind je Gebiet unterschiedlich vollständig. „Keine Angabe“ heißt nicht kartiert, nicht „nicht vorhanden“. Öffnungszeiten und Saison sind nicht enthalten. Die Schneewerte sind langjährige Mittel der gesamten Region, keine Schneehöhe am Berg und keine Prognose.
Südtirol, amtlich Autonome Provinz Bozen-Südtirol, ist die nördlichste Provinz Italiens und misst 7400,43 Quadratkilometer, verteilt auf 116 Gemeinden. Das Land grenzt im Norden und Osten an das österreichische Bundesland Tirol mit den Landesteilen Nordtirol und Osttirol sowie an einem kurzen Stück an Salzburg, im Westen an den Schweizer Kanton Graubünden, im Südwesten an die lombardische Provinz Sondrio, im Süden an das Trentino und im Südosten an die zu Venetien gehörende Provinz Belluno. Die Nordgrenze folgt seit der Teilung Tirols nach 1918 größtenteils dem Alpenhauptkamm. Die nächsten Millionenstädte sind München, rund 180 Kilometer nördlich von Bozen, und Mailand, rund 200 Kilometer südwestlich.
Bis zur Teilung Tirols 1918 war das Gebiet Teil der historischen Grafschaft Tirol; 1363 übergab Margarethe Maultasch, die erbenlose Gräfin von Tirol, die Grafschaft den Habsburgern, die sie bis 1918 nahezu durchgängig regierten. Namensgebend für die Grafschaft war Schloss Tirol bei Meran, mit Hauptbauphasen im 11. bis 13. Jahrhundert Stammsitz der Grafen von Tirol. Mit dem Friedensvertrag von Saint-Germain 1919 wurde das Gebiet Italien zugesprochen; die faschistische Verwaltung gründete im Januar 1927 die mehrheitlich deutschsprachige Provinz Bozen. 1948 trat ein erstes Autonomiestatut für die Region Trentino-Südtirol in Kraft, 1972 folgte ein zweites mit umfassenden Selbstverwaltungsrechten der Provinz Bozen, das zugleich die Bezeichnung Südtirol erstmals amtlich anerkannte.
532 616 Menschen lebten zum Stichtag 31. Dezember 2021 in Südtirol; Landeshauptstadt und einzige Großstadt ist Bozen mit über 100 000 Einwohnern. Nach Muttersprache gliederte sich die Bevölkerung 2024 in 57,6 Prozent Deutschsprachige, 22,6 Prozent Italienischsprachige, 3,7 Prozent Ladinischsprachige und 16,1 Prozent mit anderer Muttersprache. Amtssprachen sind Deutsch, Italienisch und Ladinisch, wobei der amtliche Status des Ladinischen auf die mehrheitlich von Ladinern bewohnten Talschaften beschränkt bleibt; von den 116 Gemeinden haben 102, überwiegend ländliche, eine mehrheitlich deutschsprachige Bevölkerung. Die ladinische Sprachgruppe konzentriert sich auf den Südtiroler Teil Ladiniens, das Gadertal und Gröden in den Dolomiten, wo acht Gemeinden eine ladinische Bevölkerungsmehrheit haben.
Südtirol hat Anteil an 13 Gebirgsgruppen der Ostalpen; nur die Sarntaler Alpen liegen zur Gänze innerhalb der Landesgrenzen. Höchster Berg ist der Ortler mit 3905 Metern, der Schlern mit 2563 Metern gilt als Wahrzeichen des Landes, die Drei Zinnen mit 2999 Metern als Zentrum des Alpinkletterns; Teile der Dolomiten wurden 2009 von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. Die drei großen Haupttäler sind Etschtal, Eisacktal und Pustertal; der oberste Abschnitt des Etschtals, vom Reschenpass bis zur Töll bei Meran, heißt Vinschgau, und die Etsch selbst entwässert 97 Prozent der Landesfläche. Ein Nationalpark und sieben Naturparks stellen knapp ein Viertel der Landesfläche unter besonderen gesetzlichen Schutz.
Am Tisenjoch wurde die Gletschermumie Ötzi aus dem 4. Jahrtausend vor Christus gefunden; sie ist heute im Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt. Der Kalterer See bei Kaltern gilt als wärmster Badesee der Alpen, der Reschensee im Vinschgau ist mit 523 Hektar das größte stehende Gewässer Südtirols. Die Bletterbachschlucht in der Gemeinde Aldein ist ein 12 Kilometer langer Canyon, die Rittner Erdpyramiden erreichen bis zu 30 Meter Höhe und gelten als die größten Europas; im Hochpustertal steht mit der Sextner Sonnenuhr die weltgrößte steinerne Bergsonnenuhr. Im Vinschgau und um Meran legten Bauern, weil die Gegend seit jeher regenarm ist, ein Bewässerungssystem aus Gräben und Holzrinnen an, die Waale; ihre Pfade dienen heute als Waalwege dem Wandern.
Das Weinbaugebiet liegt an den Hängen des Etschtals, vor allem südlich von Bozen entlang der Weinstraße, und des Eisacktals, in Höhenlagen zwischen etwa 220 und 1000 Metern; 2012 umfasste die Rebfläche 5360 Hektar, eine der kleinsten Weinbauregionen Italiens. Bei den Weißweinen zählen Gewürztraminer, Ruländer und Weißburgunder zu den wichtigsten Sorten, bei den Rotweinen Blauburgunder, Lagrein und Vernatsch. Elf Apfelsorten dürfen als Südtiroler Apfel markenrechtlich geschützt vertrieben werden; 2010 betrug die Anbaufläche 18 540 Hektar, 2011 kamen mehr als die Hälfte der italienischen sowie über 10 Prozent der EU-weiten Apfelproduktion aus Südtirol. 2013 wurden in Südtirol rund 10 000 Schweine gehalten, vorwiegend für die Herstellung von Südtiroler Speck; zu den traditionellen Brotsorten zählen Vinschgauer und Schüttelbrot, und Gerichte wie Knödel und Schlutzkrapfen werden, begleitet von Südtiroler Wein, als Marende serviert.
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Der Crowd-Report nennt die leersten Wochen der kommenden Monate – für alle Reisegebiete, nicht nur für dieses. Kostenlos, jederzeit abmeldbar.
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Datenquellen: Direktverbindungen aus Wikipedia („Airlines and destinations“, Lizenz CC BY-SA 4.0, von uns aggregiert und bearbeitet), abgeglichen mit Eurostat, Destatis und der UK Civil Aviation Authority; Flughafendaten von OurAirports (Public Domain). Die daraus abgeleiteten Verbindungsdaten stehen unter CC BY-SA 4.0.
Datenstand: September 2026
Datenquellen: Skigebiete aus OpenSkiMap auf Basis von OpenStreetMap, lizenziert unter ODbL 1.0; Schneehöhen aus ERA5-Land (Copernicus Climate Change Service).